TUINA-Massage

Der chinesische Begriff für die traditionelle manuelle Behandlung –TUINA- bezieht sich auf zwei Haupttechniken, Drücken und Ziehen, stellt aber den Überbegriff für die seit über 500 Jahren angewanden verschiedenen chinesischen Behandlungsformen dar.

Heute ist unter dem Begriff TUINA Schub- und Reibetechniken, die Akupressur und Variationen der Druckbehandlung der Meridiane sowie dehnende und gelenk-bzw.wirbelsäulenmobilisierende Techniken zu verstehen.

Nach traditioneller chinesischer Vorstellung ist das Ziel der Behandlung die Wiederherstellung der funktionellen Einheit des Menschen und die Wiederherstellung des Einklangs mit seiner Umgebung. Umwelteinflüssen und emotionelle Störfaktoren werden in die therapeutischen und diagnostischen Überlegungen mit einbezogen.

Es gelten 3 Prinzipien, in welcher Form die Therapie auf den Organismus einwirken soll:

1. umfassende ganzheitliche Regulierung
2. Therapieeffekt nahe am Krankheitsproblem
3. Setzen von Fernsignalen d.h. von entfernten Stellen über Meridiane als Art Reflexbahn mit Reizen arbeiten

Es können verschiedenste Krankheitsbilder behandelt werden ,hier vor allem orthopädische, aber auch innere Medizin z.B. Kopfschmerzen, gynäkologische und kinderheilkundige Gebiete.

Die TUINA-Massage kann auch prophylaktisch zur Verbesserung des Körpergefühls angewandt werden. 

TUINA sollte als Behandlungsserie von mindestens 5 aufeinander folgenden Behandlungen durchgeführt werden.
Zwischen 2 Behandlungen sollte 1 Tag Pause sein.  

Nach der Massage kann es zu einer Steigerung der Probleme kommen, welche aber nach der 2.-3. Behandlung weniger werden sollten. 

Nach meiner eigenen Erfahrung ist aber gleich nach der 1. Behandlung eine spürbare Verbesserung des Zustandes zu erwarten.

 

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